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Aktuelle Termine

03. Dezember

Kolpinggedenktag
17.00 Uhr zum Wortgottesdienst in der St. Josefkirche mit Kommunionfeier und im Anschluss  gemütliches Beisammensein im Mariensaal an der Marienkirche. Um  Anmeldung   bis ​23.11.2022  wird gebeten     

28. Dezember

Altpapierannahme
08:00 - 12:30 unterer Lohwall / Linnenwiese  

07. Januar 2023

Tannenbaumsammelaktion
ab 08:00 Uhr

„Schwierigste Unterschrift meines Lebens“ 

Es war voraussichtlich die letzte Versammlung an einem geschichtsträchtigen Ort und entsprechend emotional war die Stimmung: Die Kolpingsfamilie Warendorf traf sich am Freitag im Saal des eigentlich geschlossenen Kolpinghauses zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung. Die Tinte unter dem Verkaufsvertrag ist seit wenigen Tagen trocken – das Haus gehört nicht mehr der Kolpinghaus GmbH & Co. KG. „Das war die schwierigste Unterschrift, die ich in meinem 80-jährigenLeben geleistet habe“, berichtete Paul Wiedenlübbert bei der Zusammenkunft sichtlich ergriffen von der Vertragsunterzeichnung mit der Firma Elmer. „Die Kolpingsfamilie verliert ihre Heimstätte“, betonte er. Über die Zukunft des Kolpinghauses spekulierte er nicht: „Herr Elmer hat versprochen, dass er etwas Vernünftiges will.“ Gut zwei Jahre könne es noch dauern, bis die bisherige Eigentümergesellschaft abgewickelt sei, blickte Wiedenlübbert in die Zukunft.

Was dann mit dem Vermögen passiert, sei einem Beschluss der Gesellschafterversammlung vorbehalten. „Ich meine, dass die Gesellschaft auch eine kleine Verpflichtung hat, auch an die Zukunft der Kolpingsfamilie zu denken“, ist Wiedenlübbert sicher. Persönlich sehe er die Möglichkeit, die Kolpingsfamilie mit einem Stiftungsfonds zu unterstützen. Für die Kolpingsfamilie bedeutet das, dass sie sich einen neuen Ort für ihre Zusammenkünfte suchen muss: „Wir überlegen jetzt, wo wir unterkommen können. Eine Möglichkeit könnte ein Pfarrheim sein, eine andere Möglichkeit, einen Raum in einem Gasthaus oder Hotel zu mieten“, erläuterte Vorstandsmitglied Franz-Josef Hälker der „Glocke“. Doch bei Letzterem müsse man eine mögliche Saalmiete bedenken. Beschlossen wurde auf der Mitgliederversammlung eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge sowie die dafür erforderliche Satzungsänderung. Notwendig geworden war das, weil das Kolpingwerk Deutschland die Beitragsregelungen geändert hatte. Der Kolping-Beitrag setzt sich aus den Beiträgen zum Verband, zur verbandseigenen Stiftung und dem Ortsbeitrag zusammen. Lediglich letzteren könne man vor Ort verändern, erläutert Vorstandsmitglied Ralf Erpenbeck. Eine Möglichkeit, von der die Kolpingsfamilie Warendorf Gebrauch macht: „Wir haben den Ortsbeitrag leicht gesunken“, sagte Kassiererin Susanne Korte. 

Schwierige Situation der Kirche: Täglich ein Austritt

 Kassiererin Susanne Korte erklärte, warum der Ortsbeitrag etwas verringert werden konnte: Möglich sei das dank einer zufriedenstellenden Finanzlage, Dennoch werden die Beiträge steigen - für ein Ehepaar beispielsweise von 59 auf 63 Euro. Man schaffe aber auch die Möglichkeit, Mitglieder über Sozialbeiträge und einen Sozialfonds zu unterstützen: „Wenn dieser Fall eintritt, könnt ihr jemanden vom Vorstand ansprechen. Das wird dann ganz vertrauensvoll behandelt“, versprach Ralf Erpenbeck. Die neue Beitragsordnung Fand in der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie eine breite Mehrheit und wurde bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme beschlossen. Einstimmig wählten die Kolpingschwestern und -brüder Clive Craggs erneut zum Internetbeauftragten, Hubert Fenke ist neuer Kassenprüfer und löst Wolfgang Seck ab. Margret Bäumker ist weiterhin Kassenprüferin. In einem Rückblick wurde an die gemeinsamen Aktivitäten wie zum Beispiel an die Gartengenusstour, das Josefschutzfest, den Besuch von Mitgliedern der Kolpingsfamilie Dortmund-Bövinghausen oder den Biker-Treff Bockum-Hövel erinnert. Präses Pfarrer Peter Lenfers blickte in seinem Grußwort auf die schwierige Situation der Kirche. „Im Pfarrbüro hagelt es Kirchenaustritte“, zitierte Franz-Josef Hälker den Geistlichen. Aktuell zähle man in Warendorf durchschnittlich einen Kirchenaustritt pro Tag, so Lenfers. „Die Einflussnahme über die Verbände ist wichtig“, dankte er der Kolpingsfamilie für die weitere Mitgliedschaft im Verband. 

Bericht: Die Glocke 26.09.2022

Gartengenusstour

Zu einer Gartengenusstour starteten Mitglieder der Kolpingsfamilie Warendorf. Vier Gärten sollten an dem Nachmittag besucht werden. Heiner Schoppmann hatte die Idee und so konnten Gärten im Stadtgebiet und auf dem Lande angefahren werden. Nette Schmuckstücke gab es dabei zu sehen, aber auch im Detail schöne kunstvolle Gegenstände bereicherten das Gesamtbild. Gemütliche Ruheecken mit einem Dach von dicht gewachsenem Astwerk und grünen Blättern lud so zum verweilen ein. Oder ein kleiner Park mit gepflegter Rasenfläche, umsäumt von verschiedenem Baumbestand. Auch hier lud zwischendurch eine passend platzierte Sitzbank oder eine kleine Sitzgruppe zum Verweilen ein. Auch gab es eine gepflegte Rasenfläche zu sehen, diese war umsäumt mit bunten Blumen, dazwischen war eine nette kleine Vogeltränke platziert. Dann gab es aber auch noch den kleinen Gemüsegarten zu sehen. Zu ernten gibt es hier verschiedene Sorten wie Bohnen, Erbsen Salat oder Tomaten. Auch ein Gewächshaus bei der Aufzucht verschiedener Sorten. So konnte von den Teilnehmern viel bestaunt werden, oder auch Anregungen mit nach Hause genommen werden.

Helferparty/Spendenübergabe

Zu Beginn des Jahres wurden von vielen freiwilligen Helfern der Kolpingsfamilie Warendorf Weihnachtsbäume eingesammelt. Letztendlich kam eine große Menge an Geldern zusammen, die für caritative Zwecke gespendet werden sollten. Mit dazu beigetragen haben auch einige Firmen, die ihre Fahrzeuge für diese Sammlung zur Verfügung stellten Jetzt hatte die Kolpingsfamilie Warendorf zu einer Helferparty eingeladen. Mit dabei waren auch Helfer der monatlichen Altpapierannahme.

Gekühlte Getränke und leckere Grillspezialitäten trugen zum gelungenen Beisammensein in lockerer Runde bei. Auch wurden in dieser Runde die Spendenempfänger eingeladen. So konnten die Helfer direkt erfahren, wer die Spendenempfänger sind und wofür diese die Spenden einsetzen wollen.

Anne Löhrs und Ralf Erpenbeck vom Vorstandsteam der Kolpingsfamilie stellten die Spendenempfänger vor. Frank Hankemann konnte eine Spende für die Brückenbauer entgegen nehmen. Diese Organisation wurde vor nunmehr 10 Jahren mit Pater Tom gegründet. Sie setzen sich für Kinder in Indien ein. Sie werden in einer Schule unterrichtet, an der sie auch wohnen. Pater Tom kommt gebürtig aus dieser Gegend. Möglich ist auch, Patenschaften für diese Kinder zu übernehmen. Auch wird ein Teil der Gelder von den Brückenbauern für soziale Zwecke in Warendorf verwendet.

Als weiterer Spendenempfänger stellt sich die Palliativstation des Warendorfer Josephs-Hospital vor. Die Spende soll für einen patientenfreundlichen Aufenthalt auch dem Ziel für eine Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt werden. Levent Sasse stellt die Anschaffung von speziellen Massagestützen vor. Auch Michael von Helden. vom Vorstand des Josephs-Hospital dankte für diese Spendenmöglichkeit die zum Wohl von Patienten beitragen.

Vom Malteser Hilfsdienst nahm der Auslandsbeauftragte Georg Westbeld eine Spende entgegen. Seit 1995 fahren die Malteser nach dem rumänischen Baia Mare. Seit vielen Jahren werden dort sozial schwache Familien unterstützt. Eine weitere Partnerschaft gibt es in Albanien. In 14 Dörfern werden ebenfalls sozial schwache Familien betreut.

In Vertretung für die Marfan Hilfe nahm Brigitte Kaiser eine Spende entgegen. Das Geld wird für die Betreuung der von der Krankheit betroffenen Familien eingesetzt.

Freudig kann auch Monika Lucht für die Nepal Hilfe eine Spende entgegen nehmen. Diese ist für eine Familie vorgesehen, deren Kinder plötzlich zu Waisen wurden.

Eine weitere Spende geht an den 2020 gegründeten Verein Schmetterlingshof in Vertretung von Christin Brockmann. Hier finden traumatisierte Kinder durch tiergestützte Therapie Hilfe vor Ort. Speziell dazu soll mit diesem Geld ein Hühnerhofhaus aufgebaut werden. Für den Warenkorb konnte bereits Heiner Schoppmann eine Spende entgegen nehmen. Hiervon wurden ergänzende Lebensmittel gekauft. Der Warenkorb unterstützt Bedarfsgemeinschaften und sozial schwache Familien in Warendorf.

Ebenso konnte bereits der Spielmannszug Freckenhorst eine Spende entgegen nehmen. Das Geld soll für musikalische Ausbildung eingesetzt werden.

Biker-Treff Bokum-Hövel

Vom 17. – 20.06.2022 fand wieder das Kolping Biker Treffen statt. Ausrichter war die KF Bockum-Hövel. Das Treffen wurde von vielen erwartet, es musste eine zweijährige Corona Pause eingehalten werden. Mit dabei waren in diesem Jahr Peter Schürmann, Thomas Dopheide, Walter Schlingmann und Georg Westbeld. Die kleine Vierergruppe startet schon am 16.06.2022, über Landstraßen ging es durchs lippische, an Kassel vorbei zur Zwischenübernachtung in der schönen Fachwerkstatt Melsungen. Quer durch das Sauerland, erreichte man am freitagnachmittags Bockum-Hövel, wo am Pfarrheim St. Pankratius das Treffen veranstaltet wurde. Hier kamen etwa 70 Biker zusammen. Bei Kuchen, Wurst und Getränken traf man etliche Bekannte. Samstagmorgen wurde in Gruppen das Münsterland erkundet. Ab 16Uhr fuhr man, begleitet von der Hammer Polizei, im Korso geschlossen nach Schloss Ermelinghoff, wo der Biker Gottesdienst zelebriert wurde. Abends wurden dann beim gemütlichen Zusammensein Pokale übergeben, die weiteste Anreise hatte diesmal ein Kolpingbruder aus Gersthofen, bei Augsburg. Der Wanderpokal ging an die KF Lembeck, hier findet das Treffen in 2023 statt. Den Abschluss für uns Warendorfer war dann noch ein Umweh über Lingen, so dass an dem Wochenende eine stattliche Motorradtour zusammenkamm.

Fronleichnahm

Maiandacht

Auf dem Anwesen der Familie Gerbaulet versammelten sich Gäste und Mitglieder der Kolpingsfamilie Warendorf zur Maiandacht. Im Vordergrund steht eine Blumengeschmückte Marienfigur, mitgebracht von Heinz Büscher. Aufgrund der unbestimmten Witterung wurden die Vorbereitungen im Haus getroffen. Der Mai steht ganz im Zeichen der Mutter Jesu: Maria. Was war sie wohl für ein Mensch? Anne Löhrs und Maria Wagner haben die Andacht vorbereitet und trugen verschiedene Gedanken dazu vor. Auch einige Marienlieder wurden zwischen den verschiedenen inhaltlichen Beiträgen gesungen. Gebetet wurde zur Mutter Gottes: wir bitten um deine Hilfe um den Frieden in unserem Land und überall auf der Welt. Zum Abschluss bedankten sich die Teilnehmer bei Familie Gerbaulet mit einem Blumenpräsent, das wieder einmal die Andacht auf dem Anwesen stattfinden konnte.