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Vom Gesellenverein zum Sozialverband

Die Kolpingsfamilie konnte im Jahre 2003 auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken. Am 30. Januar 1853 gründeten 18 Bürger unserer Stadt im Hause der Witwe Kappelhoff –früheres Café Menge, heute Engelchen - den katholischen Gesellenverein. In seiner langjährigen Geschichte hat der Verein Höhen und Tiefen erlebt, jedoch alle Schwierigkeiten stets mit Mut und Opferbereitschaft gemeistert.

Höhepunkte im Vereinsleben waren sicherlich der Besuch Kolpings am 13. Juli 1865, der Kauf und Umbau des Hauses Totenstraße 3 zum ersten Gesellenhaus im Jahre 1864 - heute die noch bekannte ehemalige Metzgerei Sandmann, Laurentiusstraße und im Jahre 1888 der Neubau des Gesellenhauses an der Pumperie, heute Kolpingstraße, der in den Jahren 1908/09 wesentlich erweitert worden ist.

Die Tiefpunkte im Vereinsleben ergaben sich aus der politischen Entwicklung. Der 1. und 2. Weltkrieg haben auch in der Kolpingsfamilie Warendorf tiefe Spuren hinterlassen. Heute hat die Kolpingsfamilie Warendorf 394 Mitglieder, die aus allen Schichten der Bevölkerung kommen. Unsere Kolpingsfamilie ist Teil eines demokratisch verfassten und vielfältig gegliederten Verbandes, des Deutschen Kolpingwerkes. In ihm arbeiten Jugendliche und Erwachsene, sowie ältere Mitglieder aus allen sozialen Schichten einträchtig zusammen.

Grundlage unserer Vereinsarbeit ist das Programm des Deutschen Kolpingwerkes, das die Anliegen Adolph Kolpings in Zeitgemäße Formen und Ausdrücke gebracht hat. Die Bildungsabende beschäftigen sich mit Themen aus den Bereichen der Religion, des Staates, der Familie und des Berufes. Die Arbeit schließt also alle Lebensbereiche des Menschen ein: Arbeit und Beruf, Ehe und Familie, Gesellschaft und Politik, sowie Kultur und Freizeit.

Neben der Bildungsarbeit kommt in unserer Kolpingsfamilie aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Alljährlich wird im Rahmen eines Schützenfestes ein großes Familien-Sommerfest gefeiert. Ausflüge, Doppelkopfturnier sowie ein buntes Karnevalsfest bereichern das Programm.

Unsere Laienspielschar "Thalia" erfreut seit 1978 alljährlich die Freunde der plattdeutschen Sprache mit ihren Aufführungen. Bildungsarbeit, Freizeitgestaltung, Geselligkeit sind nur einige von vielen Aufgaben einer Kolpingsfamilie. Seit Jahren versuchen wir, durch Aktionen wirtschaftlich Schwächeren zu helfen und sie zu unterstützen. Aus Erlösen der monatlichen Altpapiersammlung, sowie der Tannenbaumaktion konnte in den vergangenen Jahren ein hoher Betrag an Spenden zur Verfügung gestellt werden.

Unterstützt wurden Missionare in Neu-Guinea, Malawi, Kenia und Brasilien, die Behinderten Werkstätten in Freckenhorst, die Heinrich-Tellen- Schule, die Franziskusschule und der Kindergarten in Gröblingen. Last but not least Pater Donatus mit der Paketeaktion in die Transkei/Südafrika. In den letzten Jahren wurden unterstützt die Auslandshilfe des MHD, das Frauenhaus, die Nepal Hilfe, Sternenland, die Brückenbauer, die Wärmestube, der Warenkorb, Drobs-Mobil und die Flüchtlingshilfe.

Die Kolpingsfamilie Warendorf ist längst nicht mehr nur ein Gesellenverein, sondern eine lebendige Gemeinschaft, die den Auftrag hat, durch gediegene Bildungsarbeit den Mitgliedern und Mitmenschen Lebenshilfen zu geben und das Miteinander und Füreinander zu wahren.

Wer Mitglied in dieser Gemeinschaft werden möchte, ist herzlich willkommen. (siehe hier)


Datenschutzerklärung - Impressum - Warendorf 2018

 

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