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Kolping Forum

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Hof Kuhlage

Im Rahmen des Kolping Forum war eine Gruppe der Kolpingsfamilie Warendorf unterwegs. Ziel war der Milchhof Kuhlage. Richtung Milte ging die gemeinsame Radtour, nahe des Klosters Vinnenberg. Hier wurde die Gruppe von Annette und Ludger Kuhlage empfangen.
Merhere Kuhställe wurden auf dem Hof seit dem Jahr 1985 gebaut. Etwa 135 Kühe stehen derzeit in den in den verschiedenen Ställen. Auch Zuchtbullen sind in den mit neuester Ausstattung errichteten Ställen. Auch der Kälberstall konnte besichtigt werden. Etwa 20 Kälber sind hier in dem aus Stroh ausgelegten Stall. Hier kann bereits jetzt untersucht werden, wie zum Beispiel später der Milchfluss als Kuh sein wird. Mit einer elektronisch gesteuerten Fütterungsanlage werden die Kühe 8 Mal am Tag gefüttert. 124 ha werden von der Landwirtschaftsfamilie bewirtschaftet. Eine Kuh gibt im Durschnitt 100000 Liter Milch und bekommt 10 Kälber. Von Melkrobotern werden die Kühe 4 Mal am Tag gemolken. Dabei werden einige Untersuchungen durchgeführt, wie zum Beispiel zum Gewicht, Temperatur, beides zur Kontrolle des Gesundheitszustandes, Fettgehalt der Milch, Dauer des Melkvorganges.
Anne Löhrs bedankte sich zum Abschluss bei der Familie Kuhlage für den sehr informativen Einblick de Milchhofes Kuhlage.

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Müllsortierung und Wiederverwertung – Umweltbewusstsein.

Um sich dies erklären zu lassen, fuhren einige  Mitglieder unserer Kolpingsfamilie
per Fahrrad zur AWG nach Ennigerloh, um dies vor Ort zu erfahren.
Nach Ankunft erklärte Herr Dirkes,  Mitarbeiter, Öffentlichkeitsarbeit, in einer kurzen PowerPoint Präsentation die Aufgaben der AWG.
In den dortigen  Hallen, die dann auch besichtigt wurden,  wird der angelieferte Müll
sortiert, recycelt und schlussendlich zu kleinen Schnipseln verarbeitet der  dann als Brennstoff Verwertung findet.
Auch die Kompostierung hat bei der AWG einen großen Stellenwert.
Mit vielen neuen Eindrücken  über die Müllverwertung (Mülltrennung) fuhren die Kolpings Mitglieder mit dem Fahrrad zurück nach Warendorf.

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Im Rahmen des Kolping-Forum besuchten jetzt interessierte Mitglieder der Warendorfer Kolpingsfamilie die Biogasanlage Drügemöller in der Einer Dorfbauerschaft. 8000 Anlagen gibt es in dieser Form in Deutschland, in hiesiger Nähe gibt es eine größere Anzahl in Füchtorf.
Seit dem Jahr 2011 wird in einem Blockheizkraftwerk Strom produziert, eine Erweiterung auf 527 kW, in Form eines weiteren Heizkraftwerkes fand 2014 statt. Hergestellt wird der Strom durch die Umwandlung von Biomasse zu Gas. Hierzu werden täglich rund 25 Tonnen Trockenmaterial wie Mais- und Grassilage, sowie Rinder-, Hühner- und Pferdemist und 20 Tonnen Gülle benötigt. In zwei Hochbehältern mit zusammen ca. 5000 Kubikmetern Gärvolumen findet die Vergärung der Biomasse unter Luftabschluss statt. 45 Tage dauert der Gärvorgang, wobei die Temperatur auf 43 Grad aufgeheizt wird. Neben dem in das Netz gespeisten Strom wird die produzierte Wärme für die Beheizung von Gebäuden und für die Trocknung des Materials auf dem Hof genutzt. Auch gibt es einen weiteren Abnehmer der entstandenen Feuerungswärmeleistung in Form einer Gärtnerei. Eine täglich große Herausforderung für den Landwirtschaftlichen Hof, die vor Jahren nicht für möglich gehalten wurde.

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Das Kolping Forum hat sich „Erneuerbare Energien“ als Thema vorgenommen. Ziel war dieses Mal eine Windenergieanlage. Richtung Vohren ging die gemeinsame Radtour, nahe des Hofes Große Hartmann. Hier wurde die Gruppe von Frank und Thomas Hartmann empfangen. Seit 2010 steht  diese Anlage. Nach etwa 5 Monaten Bauzeit wurde die Anlage in Betrieb genommen. Ein Betonfundament von 18 Metern Durchmesser in den Boden gegossen. Hierauf wurden im unteren Bereich Betonhalbschalen übereinander gesetzt,  die einen Durchmesser von 8 Metern haben. Der obere Bereich besteht aus Stahl. Die Nabenhöhe der Windenergieanlage beträgt 99 Meter, mit den Flügeln ist sie insgesamt 140 Meter hoch. Mehrere Stahlseine spannen die Anlage. Die Anlage hat eine Leistung von 2000 KW. Etwa 3.000.000 bis 4.000.000 KW/h werden durchschnittlich im Jahr produziert. Nach den technischen und baulichen Informationen konnte die Anlage auch von Innen besichtigt werden. Eine imposante Anlage empfing hier die Besuchergruppe.

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P1030247Zu den Zeitzeugen die den zweiten Weltkrieg als Soldat und Gefangener in einem russischen Lager in Sibirien erlebt hat, gehört auch Willi Borgmann aus Milte. Auf Einladung der Kolpingsfamilie war der heut Neunzigjährige am Mittwochabend ins Kolpinghaus gekommen um über diesen Lebensabschnitt zu erzählen. Das Interesse war groß , denn über 50 Zuhörer, darunter viele Jugendliche, konnte  der  Vorsitzende der Kolpingsfamilie Martin Hülsmann begrüßen.
Nur kurz ging Willi Borgmann auf die Zeit ein in der er Soldat war. Als 18jähriger wurde er am 8.Dezember 1942 einberufen und kam bis Kriegsende in Belgien, Frankreich, Italien und Russland zum Einsatz. 1944 erlebte er in Russland den Rückzug und bei Kriegsende am 8.Mai 1945 galt die Parole „Rette sich wer kann“. In der Nähe von Prag geriet er mit weiteren Kameraden in russische Gefangenschaft.
Nachdem sie drei Monate in einem Sammellager verbracht hatten begann für die Gefangenen ein wahrer Leidensweg. In Güter – Waggons gepresst fuhr der Zug zwanzig Tage gen Osten nach Sibirien. Schockierend waren die Ausführungen von Willi Borgmann über die Bedingungen bei der Fahrt und im Gefangenenlager. Hunger, Durst, große Kälte und Hitze bestimmten das Leben der Gefangenen, die in Steinbrüchen und Wäldern arbeiten mussten. Dreimal durften die Gefangenen eine kurze Nachricht zu den Angehörigen schicken. Viele Kameraden überlebten die Zeit hinter Stacheldraht nicht. Eine Tatsache die für Willi Borgmann sehr bedrückend war, denn alle hatten den großen Wunsch nach hause zu kommen. Dieser Wunsch erfüllte sich im Juni 1949 . In einfachen Waggons ohne Sitze erreichten sie über Frankfurt/ Oder und Helmstedt das Durchgangslager in Friedland. Mit dem Entlassungsschein vom 9.6.1949 in der Hand erreichte er per Bus Münster und mit einem Ringbeck- Bus Warendorf. Josef Rogge holte ihn vom Bahnhof in Warendorf ab und in  Milte wurde er mit Glockengeläut begrüßt.
Das Anliegen der Kolpingsfamilie, dass Willi Borgmann über diese schlimme Zeit erzählt, kam an, denn viele Fragen rundeten die Gesprächsrunde ab. Mit einem Präsent bedankte sich Martin Hülsmann bei Willi Borgmann, der von den Zuhörer viel Beifall erhielt.

 

Bericht von Willi Borgmann.

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Bin ich mit meiner Energieversorgung auf dem aktuellen Stand? Wenn die Geräte bereits über 10 Jahre alt sind: Nein! So lautete die Antwort der beiden Experten der Firma Wöstmann Solar- und Heiztechnik.
Diese besuchten im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Kolping-Forum”  interessierte Mitglieder der Kolpingsfamilie Warendorf. Beim Kolping-Forum geht es um das Kennenlernen verschiedenster Themen, dieses Mal „Erneuerbare Energien“.
Die Firma  Wöstmann engagiert sich seit Beginn der 90ger Jahre für den Einsatz umweltfreundlicher und energiesparender Haustechnik. Ihr Firmensitz liegt an der Waterstroate, westlich von Warendorf. Während Hermann Wöstmann sich vorrangig mit dem innovativen Heizen beschäftigt, hat sich Michael Wöstmann hauptsächlich auf dem Gebiet des Solarstrom und –speicher konzentriert. Bei dem Energieverbrauch im Haus geht man im Durchschnitt von 13% Strom, 14% warmes Wasser und 73% Heizung aus. Deutlich lässt sich bei der Heizung ab einem Alter von mehr als 10 Jahren sparen. Die Heizung sparen wohl eher nicht, sondern die Energiekosten senken. Doch was ist die richtige Heizung? Hier bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Heiztechnik mit der Sonne, Gas, Wasser, Fernwärme, Wärmepumpe, Öl oder einer Pelletheizung.
Auch im Bereich Stromversorgung ist es lohnenswert über eine Solaranlage zum Eigenverbrauch nachzudenken. Spezielle Hinweise zu aktuellen Förderungen geben Banken, aber auch das Fachunternehmen Wöstmann hat sich intensiv und kompetent damit beschäftigt. Kritik gibt es in Richtung der politischen Einflussnahme. Auf internationaler Ebene werden Preise in die Höhe getrieben, auf nationaler Ebene gibt es zögerliche Entscheidungen zur Energieerzeugung. Der Anteil erneuerbarer Energie liegt in Deutschland mittlerweile bei 25 %.

 

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